Lina besucht ihre Oma an einem warmen Morgen. Im Garten🇬🇧 gardender blühen gelbe, rosa und blaue Blumen. Oma hat die Blumen im Frühling gepflanzt, und jetzt summt es überall leise.
Auf einer großen gelben Blume🇬🇧 flowerdie landet eine Honigbiene. Lina macht einen Schritt zurück. Sie hat Angst, weil sie einmal von einer Wespe gestochen wurde. Oma nimmt ihre Hand und sagt: Wir schauen nur. Wir stören die Biene🇬🇧 beedie nicht.
Lina beobachtet die Biene🇬🇧 beedie. Sie krabbelt über die Blüte und sammelt Nektar🇬🇧 nectarder. An ihren kleinen Beinen bleibt gelber Blütenstaub🇬🇧 pollender hängen. Dann fliegt sie zur nächsten Blume🇬🇧 flowerdie.

Oma erklärt: Die Biene🇬🇧 beedie hilft vielen Pflanzen. Wenn sie von Blume🇬🇧 flowerdie zu Blume fliegt, trägt sie Blütenstaub🇬🇧 pollender weiter. So können später Früchte und Samen🇬🇧 seeddas wachsen. Lina staunt. So ein kleines Tier kann so viel tun.
Plötzlich setzt sich die Biene🇬🇧 beedie auf den Rand der Gießkanne🇬🇧 watering candie. Lina bleibt still. Sie merkt, dass die Angst kleiner wird, wenn sie ruhig atmet und Abstand hält. Die Biene fliegt bald wieder davon.
Oma zeigt Lina ein leeres Beet neben dem Zaun. Dort können wir neue Blumen pflanzen, sagt sie. Lina darf die Samen🇬🇧 seeddas in die Erde🇬🇧 soildie legen. Sie macht kleine Löcher und bedeckt sie vorsichtig mit Erde.
Jeden Morgen gießt Lina das Beet mit wenig Wasser. Sie wartet, schaut nach grünen Blättern und zählt die ersten Knospen. Als endlich eine Blume🇬🇧 flowerdie aufgeht, ruft sie Oma. Zusammen sehen sie eine Biene🇬🇧 beedie auf der neuen Blüte.

Lina ist stolz. Sie hat die Biene🇬🇧 beedie nicht angefasst, aber sie hat ihr einen guten Platz gegeben. Oma sagt: Freundlichkeit bedeutet manchmal, Raum zu lassen und für andere zu sorgen.
Am Abend zeichnet Lina eine Blume🇬🇧 flowerdie, eine Biene🇬🇧 beedie und zwei Hände, die Wasser gießen. Sie schenkt das Bild ihrer Oma. Über dem Bild schreibt sie: Kleine Hilfe kann viel verändern.
