Das Zelt🇬🇧 tentdas steht auf einer Wiese🇬🇧 meadowdie hinter dem Haus der Cousine🇬🇧 cousindie. Der Boden ist weich vom Gras. Jana rollt die Decke🇬🇧 blanketdie aus und legt das Kissen in eine Ecke. Heute schläft sie nicht im Zimmer.
Der Vater prüft die Heringe. Er sagt: Wenn der Wind🇬🇧 …der kommt, bleibt das Zelt🇬🇧 tentdas stehen. Jana zieht den Reißverschluss einmal auf und einmal zu. Das Geräusch ist neu und ein wenig lustig.
Sie essen Brot und Käse auf einer Decke🇬🇧 blanketdie vor dem Zelt🇬🇧 tentdas. Eine Mücke summt. Jana zieht die Kapuze über die Ohren und lacht. Der Käse schmeckt draußen anders, irgendwie größer.
Als es dunkel wird, machen sie die Laterne🇬🇧 lanterndie an. Das Licht ist warm und klein. Jana schaut nach oben. Die Sterne sind mehr, als sie zählen kann. Sie fängt trotzdem bei eins an.
Bei zwanzig gähnt sie. Der Vater sagt: Du musst nicht alle Sterne schaffen. Ein paar reichen für eine Nacht. Jana sucht sich drei helle aus und gibt ihnen keine Namen, nur einen Blick.
Im Zelt🇬🇧 tentdas raschelt die Decke🇬🇧 blanketdie. Jana hört einen Zweig, dann nichts. Sie sagt leise: Ich habe ein wenig Angst, aber ich bleibe. Der Vater antwortet von draußen: Ich sitze noch vor der Tür.
Die Laterne🇬🇧 lanterndie wird schwächer. Jana macht die Augen zu und hört das Gras. Der Satz vom kleinen Bären fällt ihr ein, obwohl hier kein Bär ist: Schlaf🇬🇧 sleepder gut. Sie flüstert ihn für sich.
Am Morgen ist die Wiese🇬🇧 meadowdie nass. Jana kriecht aus dem Zelt🇬🇧 tentdas und sieht die Sonne statt der Sterne. Der Schlafsack riecht nach Gras. Sie streckt die Arme und ist stolz, weil die Nacht ganz war.
Beim Kakao erzählt sie der Cousine🇬🇧 cousindie drei Dinge: Zelt🇬🇧 tentdas, Sterne, Laterne🇬🇧 lanterndie. Die Cousine will beim nächsten Mal mitkommen. Jana sagt: Dann zählen wir zusammen, aber nicht alle.
