Mara sitzt in der Fahrschule🇬🇧 driving schooldie in der dritten Reihe. Vorne ein Schild: Stop. Rot, achteckig, ein Wort.
Der Lehrer sagt: Innerorts 50, außerorts 100, Autobahn🇬🇧 motorwaydie oft frei, außer bei Schild.
Frei bedeutet hier nicht Chaos. Frei bedeutet: Verantwortung ohne Zahl.
Vorfahrt🇬🇧 right of waydie von rechts, wenn nichts anderes gilt. Mara wiederholt: rechts vor links.
Der Zebrastreifen🇬🇧 zebra crossingder. Fußgänger zuerst. Zuerst ist hier kein Höflichkeitswort, es ist die Regel.
Gelbes Raute: Vorfahrt🇬🇧 right of waydie. Umgedrehtes Dreieck: Vorfahrt gewähren. Sie zeichnet beide ins Heft.
Rotes Dreieck: Gefahr. Was genau, sagt das kleine Bild darin. Lesen vor Bremsen, Bremsen vor Erklären.
Alkohol: 0,5. Für Fahranfänger 0,0. Mara unterstreicht 0,0 zweimal.
Der tote Winkel🇬🇧 blind spotder. Der Lehrer hebt den Arm. Was du nicht siehst, kann trotzdem existieren.
Theorieprüfung🇬🇧 theory testdie am Bildschirm. Fragen mit Punkten. Manche Fehler sind teurer als andere.
Mara übt abends die Schilder laut: Halt, Vorfahrt🇬🇧 right of waydie, Verbot🇬🇧 prohibitiondas, Gebot🇬🇧 obligationdas. Laut merkt der Mund mit.
Praktische Stunde. Kupplung🇬🇧 clutchdie, Spiegel, Schulterblick🇬🇧 shoulder checkder. Drei Bewegungen, ein Satz: ich sehe nach.
An der Ampel🇬🇧 traffic lightdie wird sie ungeduldig. Ungeduld ist in der Stadt eine Sünde mit Hupen.
Der Lehrer sagt: Tempo ist keine Persönlichkeit. Tempo ist ein Schild.
Nach zwölf Stunden kennt sie den Unterschied zwischen dürfen und können. Dürfen steht im Gesetz.
Die Prüfung besteht sie beim zweiten Mal. Beim ersten Mal hat sie den Schulterblick🇬🇧 shoulder checkder vergessen.
Vergessen ist heilbar. Der Führerschein🇬🇧 driving licenceder kommt per Post, getrennt von der Prüfungsangst.
Sie legt ihn neben den Ausweis. Zwei Karten, die Bewegung erlauben: bleiben und fahren.
