Im Kurs liegt eine Tabelle mit Namen: CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke, AfD, und kleinere Parteien.
Die Lehrerin sagt zuerst: Wir lernen Wörter, keine Wahlkampfreden. Richtungslos heißt hier: fair.
Eine Partei🇬🇧 partydie ist ein Verein mit Programm🇬🇧 programmedas. Wer Mitglied wird, zahlt Beitrag🇬🇧 membership feeder und darf mitreden.
Im Bundestag sitzen Fraktionen. Eine Fraktion🇬🇧 parliamentary groupdie ist die Arbeitsgruppe einer Partei🇬🇧 partydie im Parlament.
Mara schreibt: Partei🇬🇧 partydie draußen, Fraktion🇬🇧 parliamentary groupdie drinnen. Dasselbe Logo, andere Regeln.
Programme enthalten Sätze zu Steuern, Klima, Migration, Rente. Sätze, nicht Schreie.
Opposition🇬🇧 opposing partiesdie und Regierung wechseln. Wer heute führt, kann in vier Jahren fragen.
Das ist der Punkt des Systems, nicht der Punkt einer Farbe.
Kleine Parteien scheitern oft an der Fünfprozenthürde. Große scheitern an Koalitionen.
Mara merkt sich: Koalition🇬🇧 coalitiondie bedeutet teilen. Teilen von Ministerien, Zeit und Sätzen.
Sie darf eine Partei🇬🇧 partydie nennen, ohne sie zu lieben. Nennen ist Unterricht, Lieben ist Privatsache.
Im Heft steht: Volksparteien, Klientel, Programmatik🇬🇧 set of policiesdie. Sie unterstreicht Programmatik.
Ein Gast erklärt das Wort Extremismus🇬🇧 extremismder. Es bedeutet: gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung🇬🇧 basic orderdie.
Das ist eine Grenze, kein Geschmacksurteil. Grenzen gehören ins Grundgesetz, nicht in den Bauch.
Mara fragt, ob Neutralität🇬🇧 neutralitydie Langeweile ist. Die Lehrerin sagt: Neutralität ist Methode.
Methode heißt: gleiche Wörter für alle, gleiche Fragen, gleiche Tests.
Zu Hause erklärt sie der Schwester drei Parteien in je einem Satz, ohne Adjektiv.
Ein Satz ohne Adjektiv ist in der Politik oft der ehrlichste.
