Die Bundesregierung🇬🇧 federal governmentdie besteht aus der Bundeskanzlerin oder dem Bundeskanzler und den Ministern.
Mara lernt das Wort Richtlinienkompetenz🇬🇧 guideline competencedie. Es bedeutet: der Kanzler🇬🇧 chancellorder gibt die Linie vor.
Linie ist kein Befehl an die Gerichte. Linie gilt im Kabinett🇬🇧 cabinetdas.
Minister🇬🇧 secretaryder leiten Ressorts: Inneres, Äußeres, Finanzen, Arbeit, Gesundheit. Jedes Ressort🇬🇧 portfoliodas hat einen Briefkopf.
Das Kabinett🇬🇧 cabinetdas tagt mittwochs. Mara findet den Wochentag tröstlich. Politik braucht Wiederholung wie Vokabeln.
Ein Gesetzentwurf🇬🇧 billder kommt oft aus einem Ministerium🇬🇧 ministrydas. Dann geht er in den Bundestag. Dann vielleicht in den Bundesrat.
Wer das vergisst, verwechselt Regierung mit Staat. Der Staat ist größer.
Der Bundespräsident🇬🇧 federal presidentder steht über der Tagespolitik. Er ernennt, unterschreibt, repräsentiert. Er regiert nicht.
Mara schreibt drei Kästen: Präsident, Regierung, Parlament. Pfeile dazwischen, keine Krone.
Konstruktives Misstrauensvotum🇬🇧 vote of no confidencedas. Wieder ein langes Wort. Es bedeutet: stürzen nur mit Ersatz.
Ohne Ersatz bleibt der Kanzler🇬🇧 chancellorder. Das Grundgesetz mag keine Löcher an der Spitze.
Im Museum sieht Mara alte Kabinettstische. Tische überleben Farben.
Sie merkt sich: Minister🇬🇧 secretaryder haften politisch, nicht mit der Miete. Trotzdem können sie gehen.
Pressekonferenz🇬🇧 press conferencedie. Sätze, die für Kameras gebaut sind. Sie unterstreicht: Sprecher🇬🇧 spokespersonder, Frage, Auskunftspflicht🇬🇧 duty to informdie.
Auskunftspflicht🇬🇧 duty to informdie ist keine Freundlichkeit. Sie ist Teil der Kontrolle.
Zu Hause erklärt sie: Die Regierung schlägt vor. Das Parlament sagt ja oder nein. Das Volk hat gewählt.
Gewählt hat sie noch nicht. Lernen darf man vorher.
Sie legt das Wort Kabinett🇬🇧 cabinetdas neben Termin und Frist. Drei Wörter, die Räume ordnen.
